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Was ist ein Bildungskredit?

Der Bildungskredit ist eine seit dem 01.04.2001 bestehende Förderung, welche durch das Bildungskreditprogramm Schülern und Studenten in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen ein zeitlich befristetes, zinsgünstiges Darlehen, neben dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gewährt. Der Kredit kann für den Besuch einer internationalen Universität oder zur Teilnahme an einem Praktikum im europäischen und außereuropäischen Raum bewilligt werden. 

Voraussetzung für den Kredit ist allerdings, dass durch seine Bereitstellung die Ausbildung verkürzt wird oder der Abbruch des Studiums aufgrund fehlender finanzieller Mittel vermieden wird.

Hauptziel des Kredites ist es die Ausbildung zu beschleunigen und die Finanzierung des außergewöhnlichen Aufwandes zu gewährleisten, da dies nicht durch das BAföG erfasst ist. Diese Aufwendungen sind z.B. besonderen Studienmaterialien, Exkursionen oder Schulgebühren. Innerhalb eines Ausbildungsabschnitts können mindestens drei und maximal 24 monatliche Raten gewährt werden. Diese Monatsraten, in Höhe von 300,00 €, werden im Voraus entrichtet.

Bei der Antragstellung des Bildungskredites wird das Einkommen und das Vermögen des Antragstellers, seines Ehepartners oder der Eltern nicht berücksichtigt. Generell können Ausbildungen nur die Förderung durch den Bildungskredit in Anspruch nehmen, wenn sie auch die Zusage vom BAföG erhalten haben.

Weil Schüler oder Studenten meistens nicht über ausreichende Sicherheiten verfügen, übernimmt der Bund gegenüber der auszahlenden Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Ausfallbürgschaft (Bundesgarantie) für den Antragsteller, welche den Ratenkredit besonders zinsgünstig macht.

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