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Lexikon

Tipps zur Finanzierung von Immobilien

Fast jeder, der schon einmal Immobilien erworben hat oder erwerben wollte, hat sich schon die Frage nach der passenden Möglichkeit zur Finanzierung stellen müssen. Denn nicht jeder erbt ein Haus von den eigenen Eltern oder Großeltern.

Der Kauf oder Bau von Immobilien ist attraktiv, denn man genießt als Hausherr neben einigen Verpflichtungen doch auch recht große Freiheiten. Individuelle Verschönerungen oder Umbauten an der Immobilie fallen zum Beispiel deutlich leichter, als wenn man erst noch den Vermieter um seine Erlaubnis bitten müsste. Auch der Wegfall von lebenslangen Mietzahlungen zählt zu den Vorteilen der eigenen vier Wände. Nachdem das Darlehen abbezahlt ist, ist die Immobilie endgültig Eigentum und somit durchaus eine gute Form der Geldanlage.

Häufig kommt dem potenziellen Käufer oder Bauherrn zunächst ein Hypothekendarlehen in den Sinn, wenn es um die Finanzierung von Immobilien geht. Der Sinn dahinter ist, dass die Immobilie selbst als Sicherheit für den Fall des Kreditausfalls gilt. Dabei kommt das so genannte Grundpfandrecht zum Einsatz.
Außerdem können Darlehen durch Lebensversicherungen abgesichert werden.

Darlehensgeber sind in bei Immobilien vor allem Bausparkassen und Kreditinstitute.
Bei einer Bausparkasse wird häufig schon beim Einstieg ins Berufsleben ein Bausparvertrag abgeschlossen, der ab dem Zuteilungszeitpunkt für den Hausbau oder Immobilienerwwerb genutzt werden kann.
Die Hausbank kann ebenfalls immer angesprochen werden, wenn es um ein Darlehen geht.

Ein Teilbetrag der Finanzierung kann auch günstig aus dem Wohneigentumsprogramm der KfW generiert werden. Die Darlehenssumme kann bis zu 30% der Gesamtkosten des Baus oder Kaufs betragen, höchstens 100.000 Euro. Ansprechpartner für eine Finanzierung über die KfW ist aber auch die eigene Hausbank.