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Lexikon

Darlehen bei der KfW

Ein Darlehen kann man für die verschiedensten Dinge benutzen. Häufig sind es größere Summen, die mit einem KfW-Darlehen finanziert werden sollen. Die Konditionen sind dabei im Allgemeinen günstiger als bei einem normalen Bankdarlehen. Günstige Zinsen zu einem auf lange Zeit festgeschriebenen Zinssatz machen ein KfW-Darlehen reizvoll.

Ein solches Darlehen bei der KfW-Förderbank ist immer zweckgebunden und wird jeweils unter bestimmten Voraussetzungen gewährt. Die Kombination mit anderen Arten der Förderung ist möglich.
Schlagzeilen hat im Rahmen der Einführung von Studiengebühren der Bildungskredit der KfW gemacht, ein Darlehen, das neben den eigentlichen Gebühren auch in einem gewissen Rahmen die Lebenshaltungskosten während des Studiums abdecken soll.
Auch Firmen und Gewerbetreibende nehmen im Rahmen von Investitionen häufig die KfW in Anspruch.

Sehr hilfreich ist für Privatpersonen das KfW-Wohneigentumsprogramm, wenn man eine Immobilie erwerben oder selbst bauen möchte. Voraussetzung ist, dass man im Haus oder der Wohnung selbst wohnen möchte und diese nicht nur als Kapitalanlage erwirbt. Auch der Erwerb von Genossenschaftsanteilen wird durch das Programm abgedeckt.
Bis zu 30% der Kosten dafür können durch ein Darlehen bei der KfW gefördert werden. Maximal 100.000 Euro sind möglich. Bis zu fünf Jahre lang kann diese Form der Finanzierung tilgungsfrei laufen, anschließend laufen die Zahlungen vierteljährlich. Eine vorzeitige Tilgung während der Zinsbindungsfrist ist nicht möglich.
Innerhalb des Programms &qout;Energieeffizient bauen" kommen aber auch Vermieter und gewerbliche Anbieter gegebenenfalls in den Genuss eines günstigen Darlehens, sofern die Immobilie selbst die Anforderungen erfüllt.

Grundsätzlich tritt man nicht selbst an die KfW heran, sondern beantragt das Darlehen immer über die eigene Hausbank oder eine andere Bank seiner Wahl, die gleichzeitig auch haftet.